Hanna Weichenhains Olympiatraum jäh beendet

Verletzung bremst Lindauer Eishockeyspielerin – Schwester Sara im U18-WM-Team

Lindau (EVL) – Der Olympiatraum von Hanna Weichenhain ist jäh beendet. Die bei den EV Lindau Islanders ausgebildete Eishockeyspielerin fällt nach einer 0berkörperverletzung sowohl für das olympische Eishockey-Turnier bei den Winterspielen in Mailand/Cortina (ITA) im Februar als auch für die U18-Weltmeisterschaft aus. Bei der Nachwuchs-WM, die in Ritten in Südtirol bis zum 18. Januar ausgetragen wird, spielen sechs Teams um den Titel. Neben der DEB-Auswahl, deren Kapitänin Hanna Weichenhain zuletzt war, bestreiten Gastgeber Italien, Norwegen, Frankreich, Dänemark und Japan das Turnier.

Hanna Weichenhain, die aktuell das Trikot des Deutschen Meisters ECDC Memmingen trägt, hatte im Herbst 2024 ihr Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft feiern dürfen und zählte seitdem zum festen Bestandteil des Teams. Bundestrainer Jeff MacLeod hatte die Verteidigerin auch in den Kader für die Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina (Italien) berufen. Bei Olympia trifft die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) noch vor der Eröffnungsfeier am 5. Februar in Mailand auf Schweden. Weitere Vorrundengegner sind die Teams aus Japan, Frankreich und von Gastgeber Italien.

Die heute 17 Jahre alte Lindauerin hatte 2024 hatte mit der U16-Nationalmannschaft bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 in Südkorea die Bronzemedaille gewonnen. Das Eishockey-Einmaleins hat die Schülerin in der Nachwuchsabteilung der EV Lindau Islanders gelernt. Dort spielt aktuell auch ihre jüngere Schwester Sara, die mit 15 Jahren im WM-Aufgebot des Deutschen-Eishockey-Bundes (DEB) für die U18-WM der Frauen steht, und dort die Rückennummer 7 trägt.

Die EV Lindau Islanders wünschen Hanna Weichenhain eine gute Besserung und schnelle Genesung ihrer Verletzung und Schwester Sara viel Erfolg bei der U18-WM.

Bildquelle: Citypress GmbH