Heinz Feilmeier neuer Trainer des EVL

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Der EV Lindau hat einen neuen Trainer. Ab der kommenden Saison wird Heinz Feilmeier bei den Islanders an Bande stehen. Der Bayernligaerfahrene Trainer war zuletzt für den EC Pfaffenhofen tätig. „Nachdem uns bekannt wurde, dass er den Verein verlässt, haben wir den Kontakt gesucht und gute Gespräche geführt, bei denen wir uns schnell einig wurden“, sagt der sportliche Leiter des EV Lindau, Bernd Wucher. „Er hat klare und realistische Vorstellungen darüber, wo unsere Perspektiven liegen.

„Die Islanders hätten zwar einige Bewerbungen auf dem Tisch gehabt, seien sich aber einig gewesen, nach jemand zu suchen, der die Liga kenne. „Wir hatten sogar Anfragen aus Finnland und Kanada. Das ehrt uns, aber wir sind damit sehr vorsichtig umgegangen. Es hilft nichts wenn jemand kommt, der die Gegebenheiten nicht kennt und auch dem EVL noch nie begegnet ist“, sagt Vorsitzender Marc Hindelang.Bei Heinz Feilmeier sei dies der Fall. „Seine Mannschaften haben gegen uns immer einen guten Eindruck hinterlassen. Er pflegt einen offensiven Spielstil, den wir hier ja sehr schätzen und ist ein transparenter Typ, der gut mit jungen Spielern arbeiten kann“, sagt Wucher. Das habe er zuletzt in Pfaffenhofen bewiesen.

Der 46 Jahre alte Versicherungskaufmann begann seine Trainerkarriere im Nachwuchs seines Heimatvereins EV Landsberg, trainierte danach Knaben, Schüler und Jugend beim Augsburger EV und machte im Seniorenbereich aus dem ERC Sonthofen vom Play-Down Kandidaten zum Spitzenteam. Über Schongau und Pfaffenhofen kommt er nun nach Lindau. „Ich habe den EVL in den letzten Jahren als Verein kennen gelernt, der seit Jahren kontinuierlich gute Arbeit leistet bei dem die Rahmenbedingungen passen und der genauso ehrgeizig ist wie ist“, sagt Feilmeier.

Der neue Trainer der Islanders kommt in eine gewachsene Struktur und wird eng mit dem bisherigen Spielertrainer Martin Masak, der dem EVL als Spieler erhalten bleibt, und Team- Manager Sebastian Schwarzbart zusammenarbeiten, sich aber auch im Nachwuchs einbringen. Letzteres ist bekanntlich ein wichtiger Punkt in der Philosophie des Vereins.