Finale 1 geht an die Indians

  • in

Der Spielbericht unseres Medienpartners Lindauer Zeitung:

Die Memminger Indians haben in der Finalserie um die Bayerische Eishockeymeisterschaft am Freitagabend vorgelegt: Mit 7:3 (2:2, 3:1, 2:0) besiegten sie die EV Lindau Islanders und können nun am Sonntag in der Serie „Best of three“ mit einem weiteren Sieg den Pokal holen.

Schnell entwickelte sich vor der fantastischen Kulisse von 2234 Zuschauern in der Memminger Eissporthalle am Hühnerberg ein offener Schlagabtausch. Den besseren Start erwischten die Gäste vom Bodensee, die nach zehn Minuten durch Simon Klingler (Assist: Kai Laux) vorlegten. Doch die Indians kamen per Doppelschlag zurück, allerdings mit kräftiger Unterstützung von David Zabolotny: Erst fälschte der Lindauer Goalie den Schlenzer des glänzend aufgelegten Dominik Piskor ins eigene Tor ab (18.), keine Minute später rutschte der Schuss von Kirilis Galoha durch seine Schoner hindurch. Gut aus Lindauer Sicht, dass Philipp Haug kurz vor der ersten Drittelpause noch das 2:2 markierte. Sein Lupfer sprang vor ECDC- Goalie Joey Vollmer so tückisch auf, dass der Keeper ebenfalls daneben griff.

Das Mitteldrittel ging klar an die Indians. Die verwerteten zwei Überzahlspiele durch Piskor (28.) und Antti-Jussi Miettinen (31.) eiskalt, Patrik Beck stellte kurze Zeit später auf 5:2. Immerhin brachte Jeff Smith die Islanders im Powerplay nochmals auf 3:5 heran (36.).

Im Schlussabschnitt machte Memmingen durch Timo Schirrmacher (47.) und dank eines von Beck abgefälschten Schusses (58.) den Deckel drauf. Damit haben die Indians am Sonntag in Lindau (18 Uhr, Eissportarena) Matchpuck.