Am Sonntag kommt Peißenberg

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Ein Schlüsselspiel für den weiteren Saisonverlauf erwartet die EV Lindau Islanders am Sonntag. Um 18 Uhr kommt der TSV Peißenberg, der vor dem Wochenende auf Platz zwei der Gruppe A lag.

Die Lindauer Eishockey- Fans erwartet dabei ein absolutes Topspiel. Denn die „Eishackler“ spielten nicht nur eine hervorragende Bayernliga- Runde, die sie auf Platz Vier abschlossen. Die Mannschaft zeigte auch in der Oberliga- Qualifikation ihre Qualität und startete mit vier Siegen aus den ersten vier spielen. Unter anderem schlug der TSV die Islanders nach Verlängerung mit 5:4, Miesbach mit 5:2 und Füssen 3:2. Am vergangenen Wochenende gab es allerdings einen Rückschlag für die Oberbayern, als man zweimal Höchstadt unterlag und die Tabellenführung an die Alligators abgeben musste.

Im Gegensatz zur ersten Begegnung gegen die Islanders können die Eishackler wieder auf die beiden Topspieler Manfred Eichberger und Florian Barth zurückgreifen, dürften also noch kompakter und laufstärker als ohnehin schon auftreten. Denn mit Brandon Morley (zehn Scorerpunkte), Florian Höfler und Dejan Vogl (je sieben) hat man weitere Spieler, die in der Verzahnungsrunde schon Oberliga- Reife Leistungen gezeigt haben.

„Wir müssen Kampf und Tempo annehmen und uns konsequent durchsetzen“, sagt EVL- Trainer Mike Muller, der noch nicht sicher sein kann, den angeschlagenen Michal Mlynek einzusetzen und sicher auf den gesperrten Simon Klingler verzichten muss. Mehr denn je wird es in einem engen Spiel wie dem am Sonntag zu erwartenden auf die Special Teams ankommen. Hier haben die Islanders bei ihrem Powerplay noch immer Leistungsschwankungen. Zwar stehen 26 Prozent Erfolgsquote zu Buche, aber am vergangenen Wochenende erzielten die Lindauer keinen Überzahl- Treffer. Gegner Peißenberg ist übrigens seit drei Spielen Erfolglos. Dafür haben sich die Islanders in Unterzahl verbessert und hier allein am letzten Wochenende bei einem Gegentreffer sogar drei Treffer erzielt.

„Dieses Spiel wird auch über Leidenschaft und Einstellung entschieden werden“, sagt EVL- Vorsitzender Bernd Wucher. Ich habe ein gutes Gefühl, dass Mike Muller dies geweckt hat. Mit der Unterstützung der Lindauer Fans könnte es im Eichwald endlich wieder ein Eishockey- Fest geben, soll heißen ein sehenswertes Spiel zweier Teams mit Qualität. Also ein idealer Abschluss des Faschingssonntag da Ende des Narrensprungs und Spielbeginn um 18 Uhr zeitlich ja ausreichend auseinander liegen