Am Sonntag Derby in Memmingen

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Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die EV Lindau Islanders auf den ECDC Memmingen. Das Spiel bei den Indians beginnt am Sonntag bereits um 17 Uhr 30.

Das Derby soll dabei den Rahmen für den traditionellen „Teddy Bear“ Toss der Indians geben, bei dem sie Plüschtiere für einen guten Zweck sammeln. Beim ersten Tor sollen die Zuschauer diese beim ersten Memminger Tor auf das Eis werfen. Dementsprechend groß wird der Ehrgeiz der Lindauer sein, dafür zu sorgen, dass der Moment möglichst lange oder gar ganz auf sich warten lässt…

Für beide Teams ist es ein enorm wichtiges Spiel, denn beide sind aktuell mittendrin im Kampf um den achten Platz. Vor diesem Wochenende liegen die Islanders einen Punkt hinter Memmingen auf Platz zehn, einen weiteren Zähler davor steht Sonthofen. Deshalb hoffen die Lindauer auf möglichst viel Unterstützung ihrer Fans. So sind unter anderem im Bus des Fanklubs Bodensee- Fighters noch Plätze frei.

Im Vergleich zu den ersten beiden Derbys (5:7 und 4:0) hat sich bei den Allgäuern einiges im Kader getan. So wurde der kanadische Verteidiger Rory Rawlyk ebenso wieder nach Hause geschickt, wie Timo Gleß. Neu in der Abwehr der Indians stehen nun der Tscheche Lubor Pokovic und Marc Stotz, der aus Timmendorf (Oberliga Nord) zurückkehrt und am Wochenende erstmals im Memminger Kader steht. Diese Blutauffrischung war auch dringend nötig, denn zuletzt trat der ECDC verletzungsbedingt nur noch mit zwölf Feldspielern an, verlor aber gegen Landshut in der Schlussphase nur knapp mit 4:5 – die dritte Niederlage in Serie. Die Lindauer gehen aber davon aus, dass sich gerade wegen des Derbys die Personalsituation bei den Allgäuern entspannt – zudem können sie eventuell auf Förderlizenzspieler vom ESV Kaufbeuren zurückgreifen.

Für die Islanders gilt es, gegen die im Umschaltspiel starken Memminger in der Defensive genauso konzentriert und konsequent zu arbeiten wie beim ersten Derby am Hühnerberg. „Der Schlüssel war damals das Teamwork und viele geblockte Schüsse“, sagt Trainer Dustin Whitecotton. Damit schafften es die Islanders die gefährlichsten Indians- Stürmer Antti-Jussi Mietinnen (28 Punkte, 5 Tore) und Petr Haluza (22 Punkte, 12 Tore) in Schach zu halten und beim 4:0 Sieg sogar ohne Gegentor zu bleiben.

Das wird diesmal sicher noch schwieriger. Denn im hartumkämpften Derby werden das einzige kuschlige, die Tierchen auf dem Eis sein…